Holz

Zum Betreiben eines Kachelofens benötigt man einen geeigneten Brennstoff. Holz ist ein Material, das in der Natur nachwächst. Holz speichert praktisch die Energie der Sonne. Wir können uns das zunutze machen und das Holz im Kachelofen verbrennen.
Um diese Verbrennung möglichst sauber und energiesparend ablaufen zu lassen, ist es wichtig, dass nur sauberes und trockenes Holz in den Brennraum des Kachelofens gelangt. Holz darf bei der Verbrennung im Kachelofen nicht mehr als 20 Prozent
Restfeuchte haben. Wenn Sie zum Beispiel in den Brennraum Ihres Kachelofens 10 kg Holz mit 15 Prozent Restfeuchte einfüllen, dann haben Sie gleichzeitig mit Ihrem Holz 1,5 Liter Wasser in den Brennraum eingebracht. Dieses Wasser muß jetzt bei der Verbrennung erhitzt und verdampft werden. Sie verlieren also Energie. Damit dieser Verlust so gering wie möglich gehalten wird, muß Holz ausreichend lange trocken und luftig gelagert werden. Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass Laubholz mindestens zwei Jahre und Nadelholz mindestens eineinhalb Jahre für die Trocknung benötigt. In Deutschland wachsen jährlich ca. 30 Millionen Festmeter Holz nach. Dieses Holz können wir im Kachelofen verheizen, ohne dass sich dadurch der CO² Gehalt in der Luft erhöhen wird. Das nachwachsende Holz bindet die freigesetzte Menge CO² bei seinem Wachstum innerhalb eines Jahres wieder. Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wird dagegen langfristig gebundenes CO² freigesetzt.