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Hier Stellen wir Ihnen zur Übersicht einmal die Fachbegriffe dar, die sich mit dem Kaminbau befassen

  • Abgasstutzen
    Beim Abgasstutzen handelt es sich um das Anschluss-Stück des Brenners zur Verbindung mit dem Rauchgasrohr zum Nachheizkasten oder zum Kamin.

    Abnahme
    Jede in einem Gebäude installierte Feuerstelle muss vor ihrer ersten Inbetriebnahme beim örtlich zuständigen Schornsteinfegermeister angemeldet und von diesem abgenommen werden.

    Abzugshaube
    Die Abzugshaube ist eine trichterförmige Abdeckung über der Feuerstelle eines offenen Kamins. Sie sammelt das Rauchgas und leitet es zum Kamin

    Anheizklappe
    Die Anheizklappe lenkt das Rauchgas einer Feuerstelle auf verschiedenen Wegen zum Schornstein. In der Anbrandphase, in welcher der Kamin kalt ist, wird der Rauchgasweg verkürzt und damit das Anbrennen erleichtert. Ist der Schornstein dann warm, kann das Rauchgas auf einem längeren Weg durch den Kachelofen geleitet werden und dabei mehr Wärme im Wohnraum abgeben.

    Asche
    Bei der Verbrennung von Holz und Kohle bleibt als unverbrennbarer Rest Asche übrig. Die Aschemenge ist abhängig vom Rohstoff (Kohle oder Holz), von der Qualität des Brennstoffs (sauber, trocken) sowie von der Verbrennungsart (Warmluftofen, Grundofen).
    Bei der Verbrennung im Grundofen( Tiroler Verbrennung) bleibt als Ascherest ungefähr die Hälfte der Aschemenge der Verbrennung im Warmluftofen übrig. Wird ausschließlich sauberes, trockenes Holz verbrannt, kann die anfallende Asche kompostiert werden.

    Ausfütterung
    Die Ausfütterung ist die Füllung von Kacheln zum Ofenkern / Heizeinsatz hin. Durch diese Ausfütterung erhöht sich die Speichermasse des Kachelofens. Eine höhere Speichermasse bedeutet eine längere Aufheizphase und eine längere Wärmeabgabephase. Auf die Ausfütterung der Kacheln kann verzichtet werden, um in einem bestimmten Bereich die Ofentemperatur zu erhöhen.

    Bratrohr
    Auf diese Weise werden die Schadstoffe im Abgas und der Brennstoffverbrauch auf ein Mindestmaß reduziert.
    Die im Brennstoff vorhandene Energie kann so weit wie möglich für die Heizleistung entzogen werden, ohne dass der Ofen nicht mehr richtig zieht.

    Dämmstoffe
    Im Kachelofenbau werden Dämmstoffe verwendet, um Wärmeverluste an Stellen, an denen es nicht gewollt ist, zu vermeiden oder um das ungewollte Aufheizen der an den Kachelofen angrenzenden Wände und anderer Gegenstände zu vermeiden. In der Praxis kommen beim Kachelofenbau fast ausschließlich formstabile Dämmplatten, die sauber und staubfrei verklebt sind, zum Einsatz.

    Doppelrohrbogen
    Der Doppelrohrbogen stellt beim Warmluft- oder Kombiofen die Verbindung zwischen dem Heizeinsatz und dem Nachheizkasten bzw. den keramischen Nachheizzügen dar. Er besteht in der Regel aus zwei Teilen, die durch eine Dichtungsschelle verbunden sind. In den Bögen (Knien) sollten Putzöffnungen vorhanden sein.

    Drosselklappe
    Bei der Drosselklappe handelt es sich um eine Einrichtung im Abgasstutzen, die das vom Kamin angezogene Rauchgas bremst. Durch die geringere Rauchgasgeschwindigkeit wird weniger Sauerstoff in den Brennraum angesaugt, was zu einem langsameren Abbrand führt. Wird eine offene Flamme durch zu wenig Sauerstoff in ihre Entfaltung gehemmt, entstehen überproportional viele Schadstoffe.

    Feuerraum
    siehe Brennraum.

    Feuerungsverordnung
    Die FeuVo 1/80 ist eine Musterverordnung über Feuerungsanlagen und dazugehörende Anlagen. Sie stellt u.a. die Vorschrift auf, dass von Feuerstätten, Verbindungsstücken und Schornsteinen keine Gefahren oder unzumutbaren Belästigungen ausgehen dürfen.

    Frischluftkanal
    Beim Betrieb eines offenen Kamins ist eine entsprechend dem Rauchgasabzug dimensionierte Frischluftzufuhr zu gewährleisten. Diese kann durch einen direkten Luftkanal ins Freie, durch einen Lüftungskanal in den Heizungsraum mit Zwangsbelüftung erfolgen.



Aktualisiert (Dienstag, den 17. November 2009 um 15:00 Uhr)